TS-W-02 2011

Bürogebäude

Limitierte Stückzahl: Zürich, Schweiz

Architecture Office

Office Building

Wettbewerbsarchitektur

TS-W-02 2011

Bürogebäude

Limitierte Stückzahl: Zürich, Schweiz

Wettbewerb:
An privilegierter Lage in Zürich ragt das Bauwerk zwischen der Sihl und dem Hauptbahnhof empor. Mitten am Puls der Stadt setzt sich das Gebäude wie ein sanfter Riese über die Allltagshektik hinweg und schafft zusammen mit der Ginkgobaumalle eine Oase des Seins. Die Dreischichtigkeit des Körpers entfaltet sich am Le Corbusier-Platz und setzt einen städtebaulichen Akzent für das neu entstandene, urbane Quartier. Ein Element schwebt auf dem anderen, wobei sich jedes Segment auf spielerische Weise in seine Umgebung einfügt. Der untere Körper heisst mit seinen einladenden Schaufenster die flanierenden Passanten herzlich willkommen. Der mittlere Bestandteil antwortet sowohl auf die Ginkgoalle, als auch auf den Trapezplatz, und schafft mit seiner Auskragung einen Treffpunkt für Verabredete. Die obere Komponente nimmt Bezug auf die Nachbargebäude. Die untersten zwei Geschosse sind von der erhobenen Fassade different. Während im Erdgeschoss mit Mezzaninnutzung die Präsentation der Detailläden im Vordergrund steht und den Passanten möglichst viel Einblick gewährt, ist in den oberen Geschossen eine semipermeable Schicht in Form einer Doppelglasfassade konstruiert. Diese Membran bringt nebst einer luftdichten Gebäudehülle viel Licht in die Büroräume. Die äussere Glasschicht wird durch die vertikalen Staketen getragen. Sie bieten Sonnenschutz und sorgen für frische Zuluft respektive führen sie die Abluft ab. Das Flachdach ist mit Photovoltaikanlagen belegt. Das gesamte Erscheinungsbild wird als Systemfassade konzipiert, die ein hohes Mass an Vorfertigung und somit kurze Bauzeit garantiert. Im Inneren besteht der strukturelle Beton grossteils aus einer Recyclingkomponente. Durch die Rippendecken in den Bürogeschossen wird nicht nur der Materialverbrauch beschränkt, sondern erhöht auch die Oberflächen-abwicklung für einen optimalen Einfluss der thermischen Speichermasse. Durch die Doppelglasfassade wird eine luftdichte Gebäudehülle mit Komfortlüftung geschaffen. Aussenluft wird mittels Fensteröffnungen im Sommer zur Nachtauskühlung verwendet. Photovoltaik auf dem Flachdach stellt den Betriebsstrom zur Verfügung. Sonnenlamellen laden die PCM’s auf. Regenwassser wird für die Verdunstungskühlung verwendet. Grauwasser, Server- Abwärme aus gewerblicher Kälte wird als Wärmeenergiequelle für Büros und Detailhandel genutzt.